Gazipaşa Art Symposium 2018

Beate Axmann

Es begegnen sich

Ca. 30 Künstler aus
Palästina Jordanien Saudi Arabien Bulgarien
Italien Deutschland Österreich Türkei
Kosovo Albanien

In einer Schule
Für Tourismus
Angeschlossen ein einfaches Hotel
Speisesaal und Terrasse werden zum Atelier

 

Mensa
Im Keller

Hitzeschutz im heißen Sommer
Künstler, Schüler und Lehrer essen zusammen
In der Lehrküche gekochtes
Leckeres Essen,
Lokales und Frisch

Edelstahlteller
Abgegrenzter Raum für Suppe, Bulgur, Gemüse und Halvar
Auf den Tellern vermischt sich nichts

Dafür mischen sich Menschen aus Orient und Okzident
Es mischen sich Künstler unter Schüler und Lehrer

 

7 Tage

Intensives Arbeiten
Intensiver Austausch
Malerei, Skulptur, Fotografie
Dazwischen Immer wieder
Lachen
Tanzen
Singen
Und Tee trinken
Viel Tee

Busfahrten
In die Umgebung
Wildes Land und wilde Küste
Das Meer
Antike Kulturstätten
Wenig Tourismus
Landwirtschaft
Gewächshäuser soweit das Auge reicht
Bis zum Fuß des Taurusgebirges, schneebedeckt
Bananen, Avokados, Tomaten, Paprika....
Und Maulbeeren, so viele Maulbeeren!
Rotgefärbte Münder und Hände

Höhle in den Bergen
Hohe Luftfeuchtigkeit
Glatte Holzpfade
Versteinerte Geister und Wesen aus einer anderen Welt
Inspiration

 

Workshop mit über 150 Schülern aus Gazipaşa

Open Air
Künstler, Schüler, Lehrer und Neugierige
Wieder eine bunte Mischung
Kunst und Kreativität
Steckt an und verbindet
Mensch und Kultur
Offene Herzen
Lachende Gesichter

 

Zum Abschluss die Ausstellung

In Gazipaşa

Open Air und zentral 

Wegen dem Wind an Staffelei gebundene Bilder
Wegen der Sonne, Pavillions
Kleine persönliche Kunstführungen
Auch für die älteren Damen mit Kopftuch auf den Plastikstühlen
Zurückhaltung weicht Neugierde und Interesse
Es sprechen unsere Hände und unsere Mimik
Manchmal ein Dolmetscher
Aber vor allem sprechen unsere Bilder und Skulpturen


Und wieder einmal wurde aus
Fremd vertraut
Und ein Abschied feiern

mit Freunden

 

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Stickerei-Übermalungen 


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Gedanken zu meinem neuen Projekt

Du bist die, die malt?
Kannst du Rahmen brauchen?
Klar doch!
Ich schau sie mir gerne an
Siehe da Sehr schöne alte, aufwendige Rahmen
Zu meiner Überraschung
In jedem
Ein Gobelin
OK
Hmmmm

Rahmen klasse
Die Stickereien
Ein bisschen muffig vielleicht
Die Themen...
Na ja
Aber dieser Fleiß, der dahintersteckt...
Die Liebe zur Handarbeit
Enorm

Vor Ort noch
Der kreative Funke
Übermalung Erstaunen beim Gegenüber
Deal abgeschlossen

Im Atelier
Hmmmm

Nicht einfach
Vorhandenes aufgreifen?
Verändern?
Was und wie?

Fremdes zu Eigen machen
Fremd wird vertraut
Entscheidung
Mit den Rahmen zu malen
 
Kreuzstich statt Leinwand
Wolle schluckt Farbe
Fasern
Null Chance für feinen Pinselstrich
Endlich
Im Bann der Bilder
Rot
Gelb
Türkis
Blau
Auf matten Woll-Farben
Acrlylglanz

Krass
Irgendwie schräg
Einengend...manchmal
Wegen der Rahmen

Geschafft
Nach 2 Monaten im Sommer
7 Bilder übermalt
7 Rahmen geputzt
Ausstellungsreif
Jetzt
Recherchieren
Nach Stickbildern
Mein Projekt Stickerei-Übermalung
Noch nicht abgeschlossen


Beate Axmann, 2017

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Ausstellung Beate Axmann in der Galerie Zoltan Toth

Galerie Zoltan Toth, Lahr
12. Mai - 03. Juni 2017

 

Nachdem meine Ausstellung in der Galerie Toth in Lahr um einige Wochen verlängert wurde, ist diese nun auch beendet. 

An dieser Stelle nochmals vielen Dank an Zoltan Toth und Daniela Bergmann für die interessante und gelungene Konzeption der Ausstellung

Wie man auf den Fotos sehen kann, liebt der Galerist die Petersburger Hängung.
Für mich war es sehr spannend, meine Arbeiten aus unterschiedlichen Jahren auf diese Weise präsentiert zu sehen.

 

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Ausstellung Beate Axmann "Black Forest Peace Symphony" Malerei und Papdrafi

Kapuziener Kloster Haslach
18. September - 03. Oktober 2016

 

 

Between Roots and Wings

Chicago 2015

Über 3 Wochen bin ich nun schon hier in Chicago.
Meine Ausstellung "Between Roots and Wings" läuft noch bis zum 10. Oktober.
In dieser Zeit galt es die Ausstellung zu hängen, mich auf die Art Talks vorzubereiten.
Und natürlich zusammen mit meinem Galeristen Sergio Gomez von der Art NXT Level Galerie, die Ausstellung zu eröffnen.
Die Eröffnung der Ausstellung war sehr gut besucht, trotz der sintflutartigen Regenfälle, die unser Kellerarpartment gleich  2 mal geflutet haben....

Am gleichen Wochenende wurde die Art Expo Chicago eröffnet, sehenswert und doch....hat mich relativ wenig von der gezeigten Kunst wirklich begeistert.
Viel interessanter für mich ist es, die vielen kleinen Galerien und Ateliers in den verschiedenen Neighborhoods zu besuchen, mit Galeristen und Künstlern ins Gespräch zu kommen.
Oktober ist "Chicago Artist month". Auch meine Ausstellung fällt darunter und wird nächste Woche mit einer Closing Veranstaltung und einem zweiten Art Talk daran teilnehmen.
Hier in Bridgeport siedeln sich immer mehr Künstler an, Ladenlokale werden zu Ateliers oder kleinen Galerien. Sogar ein kleiner, lokaler, alternativer Radiosender hat sich hier niedergelassen.
Es ist viel in Bewegung. Die Stadt ist grad damit beschäftigt, das Image von Bridgeport zu aufzupolieren, Straßen werden erneuert, Häuser renoviert... ich hab gehört, dass kurz nach meiner Abreise eine Straße hier den Zusatz "Zhou Brother Way" bekommen soll.  Zeitgleich wird aus dem schönen, alten, roten Backsteingemäuer, das ich so liebe, und in welchem sich das Zhou B Artcenter befindet, ein in der Farbe schwarz gestrichener , stylischer "Art Tempel". Zwei Mal tiefer "Seufz"!

Zwischen Kunst, Kultur und Arbeit haben wir (mein Mann und ich) uns für 3 Tage eine Chicago-Auszeit genommen, eine Harley Davidson gemietet und sind über Landstraßen durch den Midwest bis nach Milwaukee gefahren.
Milwaukee besitzt ein wunderschönes Art Museum, am Lake Michigan. Gebaut von dem spanischen Architekten Santiago Calatrava.
Durch eine spezielle technische Konstruktion, lassen sich bei dem Gebäude überdimensionale Schwingen öffnen und schließen. Beeindruckend!
Ach ja, dann gibts in Milwaukee auch das bekannte Harley Davidson Museum. Ein Muss für jeden Harley Fan. Auch für "fast Nicht Insider", wie mich und meinen Mann eine echte Bereicherung.

Vor 2 Jahren habe ich zum ersten Mal die Geschichten über die Bandenkriege hier in den südlichen "Neighborhoods" gehört. Daraufhin ist eine Serie von Arbeiten zum Thema  "Gang violence" entstanden.
Leider haben die Bandenkriege in Chicagos Süden wieder zugenommen. Die letzte Schießerei, vor einer Woche, war grad mal 2 Blocks entfernt.
Auch hier in Bridgeport gibt es eine Gang. Kein Problem, so heißt es hier, wenn man sich nicht an den Grenzen bewegt, wo die verfeindeten Gangs aufeinandertreffen können...
Erschreckend, dass immer wieder Unschuldige zwischen die Fronten geraten, von Kugeln verletzt werden oder sogar sterben.
Das amerikanische Waffengesetz ist für mich absolut unverständlich. Es ist hier jedem erlaubt eine Waffe zu tragen. Irgendwas scheint da doch falsch zu laufen.

So ist Chicago ist für mich immer noch eine Stadt voller Widersprüche und Gegensätze. Spannend und faszinierend.
Die Kunst macht es mir möglich, Brücken zu schlagen, zwischen den Menschen und deren kulturell so unterschiedlichen und vielfältigen Hintergründen und Geschichten und selbst ein Teil davon zu werden.

Gefühl ist Freiheit

2 Wochen Zhou B Class "feeling is Liberty" und eine Woche "freie Malerei" mit Markus Lüpertz 2015 in Kolbermoor gehen langsam dem Ende entgegen.

3 Wochen intensives arbeiten, was für mich bedeutete:  suchen, finden, wieder übermalen, von neuem beginnen....totales eintauchen in die Welt der Malerei.
Und immer wieder loslassen. Um am Ende zufrieden zu sein mit der eigenen Arbeit....oder auch nicht.
Es war eine spannende Zeit, mit bekannten, zeitgenössischen Künstlern als Dozenten.

Die Zhou Brothers, die darauf drängen, das "ganz Eigene" bei jedem Künstler herauszufordern. "To bring you to the next higher Level". Und dabei sehr ehrlich, direkt und manchmal unverblümt zur Sache kommen.

Und dann Markus Lüpertz, dem es um die pure Malerei geht. Einer der für die Malerei kämpft, die Malerei als die "Königsdisziplin" unter den bildenden Künsten sieht.
Wie die Zhou Brothers, nimmt auch er sich viel Zeit für die Studenten.
Um immer wieder aufs Wesentliche bei jedem einzelnen zu kommen.
Der gute Austausch unter den vielen , auch internationalen Künstlern, die an der Akademie teilnehmen ist eine große Bereicherung.

Jetzt liegen noch 4 Wochen vor mir, bevor ich in die USA, nach Chicago reisen werde.
Dort wird am 18.September meine Einzelaussellung "Between roots and Wings" eröffnet.

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